Iceland Day 12

 Eystrahorn - Seyðisfjörður - der Kreis schließt sich

Landspitze Eystrahorn

Ziemlich genau auf halber Wegstrecke zwischen Höfn und Djúpivogur liegt Hvales. Besonders reizvoll ist hier die Landspitze Eystrahorn. Der Ort ist direkt von der Ringstrasse erreichbar und bietet eine rauhe, unberührte Kulisse. Eine riesige Atlantik-Lagune, Felsklippen und peitschende Gischt bieten eine fazinierende Landschaft. Wohin wir auch schauen, in jeder Himmelsrichtung sieht es urtümlich aus. Der ewige Wind machte es fast unmöglich stabile Aufnahmen zu machen. Wir haben es trotz allem geschafft eine Drohne in die Luft zu bekommen.

Atlantic Coast Route

Die Route ist Bestandteil der Ringstraße an der Ostküste Islands. Die ewige Brandung und die Landschaft machen ihren besonderen Reiz aus.

Djúpivogur

Djúpivogur ist ein Ort mit 349 Einwohnern an der Südseite des Berufjörður. Die Einwohner leben vom Fischfang und vom Fremdenverkehr. Das Dorf mit seinen bunten Häusern, darunter dem alten rotfarbenen Handelshaus Langabúð, gilt als eines der schönsten Islands. Djúpivogur ist mit der deutschen Geschichte verwoben, waren doch Hanse-Kaufleute die ersten, die hier im Jahre 1589 das Handelsrecht erhielten. Im Jahre 1727 war die Gegend wie auch die Westmännerinseln vom sog. Tyrkjaránið betroffen, als algerische Piraten das Land überfielen und zahlreiche Menschen töteten bzw. entführten. Der am 1. Januar 2011 352 Einwohner zählende Ort ist ein Zentrum für Wirtschaft und Dienstleistungen in der Umgebung. Der Fjord reicht etwa 35 km ins Land. Um ihn herum führt der Hringvegur. Im inneren Ende beginnt die Öxi-Piste, die zwar die Weglänge nach Egilsstaðir verkürzt, aber wegen der schlechten Befahrbarkeit keine Zeit einspart.

Seyðisfjörður

Seyðisfjörður wurde 1848 als Handelszentrum gegründet. Der kleine Ort ist geprägt durch seine bunten historischen Holzhäuser am Hafen, die so typisch für Island sind und die Ortschaften so liebenswert machen. Am Ende eines majestätischen Fjords gelegen, ist Seyðisfjörður umrahmt von hohen, schneebedeckten Bergen und der Hochebene Fjarðarheiði. Die Stadt ist der Anlaufhafen der Norröna, der einzigen Autofähre, die Island über die Färöer und Dänemark mit dem europäischen Festland verbindet. Sie verkehrt unter der Flagge der Färöer.

Die Passstraße über die Hochebene Fjarðarheiði führt in die nächstgelegene Stadt Egilsstaðir und zum Hringvegur. In Seyðisfjörður endete das erste, 1906 verlegte Unterseetelefonkabel nach Island.] Der Fjord war zudem im Zweiten Weltkrieg ein Marinestützpunkt der Alliierten und Ausgangs- oder Endpunkt einiger Nordmeergeleitzüge. Seyðisfjörður war die erste voll elektrifizierte Stadt Islands. Deshalb gibt es in ihr auch ein Technikmuseum.

pers. Reisetagebuch





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