Iceland Day 18 Svínafellsjökull - Jökulsárlón

26.8.2018

Felsformationen bei Skálarheiði unweit der Ringstrasse befindet sich zwischen Vík í Mýrdal und Höfn. Der Ort liegt unterhalb des auf einer Hochfläche gelegenen Sees Systravatn mit dessen Wasserfall Systrafoss am Gletscherfluss Skaftá. Etwa 8 km westlich des Ortes ist der Canyon Fjaðrárgljúfur.

Svínafellsjökull

Diese eindrucksvolle Gletscherzunge des Vatnajökull-Gletschers kommt vom höchsten Berg Islands herunter und war Drehort des Serien-Welterfolgs „Game of Thrones“. Diese riesige Gletscherzunge des Vatnajökull – kommt in wilden Kaskaden vom Hvannadalshnúkur, dem höchsten Berg Islands, herunter. Eine der bekanntesten Island-Sagas – die Njáls saga – spielt auch hier unter dem Gletscher. Wer glaubt, dass Gletscher nur weiß sind, irrt sich. Denn je nach Lichteinfall und geologischer Beschaffenheit zeigt sich das Eis in den unterschiedlichsten Farben. So gibt es am Vatnajökull und seiner Gletscherzunge Svínafellsjökull blauschimmernde Eisgrotten oder türkisfarbige Eisberge. Die dunklen Schichten im Eis stammen von Vulkanausbrüchen, von denen es einige gab. Wie gefährlich Gletscher sein können, zeigt ein tragisches Ereignis. Im Sommer des Jahres 2007 sind hier am Svínafellsjökull zwei deutsche Kletterer spurlos verschwunden. Trotz einer der größten Rettungsaktionen der isländischen Geschichte wurden sie nie gefunden. Eine Gedenktafel in der Nähe des Svínafellsjökull erinnert heute an diese Tragödie.

Ingólfshöfð ist ein Vogelfelsen und eine nur bei Ebbe zugängliche Insel an der Südküste Islands. Leider sind Ende August alle Paffins wieder ausgeflogen.

Jökulsárlón

Der Jökulsárlón ist bekannt für die auf ihm treibenden Eisberge, die eine Höhe von bis zu 15 Meter erreichen. Sie lösten sich von der Gletscherzunge des Breiðamerkurjökull ab. Oft sind Farbunterschiede in den Eisbergen zu beobachten. Das Blau rührt von verschiedenen Kristallen im Eis und deren Reflexion her, das Schwarz von vulkanischer Asche. Am Ufer des Sees befinden sich zahlreiche Wanderwege. In den Monaten Juni und Juli nisten die Großen Raubmöwen (Skua) nahe dem Gletschersee. Weiterhin gibt es im Jökulsárlón Robben. Abhängig von den Gezeiten ist die Strömung der Jökulsá unterschiedlich stark. Sie kann sich auch umkehren, so dass Salzwasser vom Meer in den See strömt, was dessen Zufrieren verhindert. Bei meerwärts gerichteter Strömung werden Eisberge aus dem See ins Meer gespült und teilweise am angrenzenden schwarzen Basaltstrand abgelagert. 1975 war der See etwa 7,9 km² groß, wuchs aber auf 18 km² auf Grund der Schmelze des Gletschers an.

pers. Reisetagebuch





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