Iceland Day 17

Þórsmörk-Thorsmörk - Eyjafjallajökull

Skógafoss

Der Skógafoss (Waldwasserfall) ist ein Wasserfall des Flusses Skógá im Süden Islands. Er liegt beim Ort Skógar in der Gemeinde Rangárþing eystra unterhalb des Eyjafjallajökull an einer ehemaligen Steilküste. Nachdem die Küstenlinie sich nach Süden verschoben hatte, blieb über Hunderte von Kilometern ein Steilabfall vom isländischen Hochland Richtung Meer übrig. An einer solchen Stelle ergießt sich der Skógafoss über eine Breite von 25 Metern 60 Meter in die Tiefe. An der östlichen Seite des Wasserfalls führt ein berühmter Trekkingpfad, der Laugavegur, hinauf zum Pass Fimmvörðuháls und weiter über die Þórsmörk nach Landmannalaugar. Eine Sage erzählt, dass der erste Wikingersiedler in dieser Gegend, Þrasi Þórólfsson, einen Schatz in einer Höhle hinter dem Skógafoss vergraben hat. Jahre später entdeckte ein isländischer Junge die Truhe, konnte aber nur nach dem Griff greifen, ehe die Kiste verschwand. Der Ring der Schatztruhe wird jetzt im Museum Skógasafn verwahrt

F249 nach Þórsmörk-Thorsmörk-Thorsmork-Porsmörk

Fest steht, daß die Strecke nach Thorsmörk einer jener Pistenträume ist, die jeder Hochlandfahrer – egal ob Tourist oder Einheimischer – in Island träumt. Und gerne träumt man ja vom eigentlich Unerreichbaren, so ist es auch mit Thorsmörk. Thorsmörk bedeutet „Thors Wald“ und der zerklüftete und bewaldete Bergrücken wird von den Gletschern Tindfjallajökull und Eyjafjallajökull umringt und liegt zwischen den Flüssen Krossá, Þröngá und Markarfljót.

Der Eyjafjallajökull ist der sechstgrößte Gletscher Islands. Die Eiskappe des Eyjafjallajökull bedeckt etwa 78 Quadratkilometer und reicht bis auf eine Höhe von etwa 1000 Meter hinunter. Der höchste der Gipfel, die am Rande der Gipfelcaldera als kleine Nunataks aus dem Gletscher hervorragen, ist der 1651 Meter hohe Guðnasteinn. Nur fünf bekannte Ausbrüche ereigneten sich seit der Besiedelung Islands. Der erste geschah 920, der zweite Ausbruch fand 1612/13 statt, ein weiterer in den Jahren 1821–1823. Im Frühjahr 2010 ereigneten sich zwei Eruptionen, die erste im März am Fimmvörðuháls, die zweite ab Mitte April an der Gipfelcaldera. Beginnend mit dem 20. März kam es zu mehreren Eruptionen des Vulkans mit einem großen Ausstoß an Asche. Der Flugverkehr über Nord- und Mitteleuropa musste infolgedessen in weiten Teilen und für mehrere Tage eingestellt werden.

Mýrdalsjökull

Er ist mit einer Fläche von 596 km² der viertgrößte Gletscher Islands. Er bedeckt die etwa 100 km² große Caldera des VulkansDer wichtigste Auslassgletscher im Osten ist der Kötlujökull. Der Gletscher speist etliche Flüsse. Dabei handelt es sich neben einigen Zuflüssen des Markarfljót um die größeren Flüsse Krossá, Jökulsá á Sólheimasandi, Múlakvísl und Hólmsá. Sie werden, was Wassermenge, chemische Zusammensetzung und elektrische Leitfähigkeit betrifft, ständig überwacht, um sich ein Bild über die Vorgänge im Vulkan unter dem Gletscher machen zu können.

Sólheimajökull

Der Gletscher ist etwa zehn Kilometer lang und liegt kaum 7 Kilometer östlich von Skógar. Aus dem Gletscher entspringt die Jökulsá á Sólheimasandi, die nach neun Kilometern in den Nordatlantik fließt. Sie wird auch Fúlilækur (Stinkebach) genannt, wegen des Schwefels im Wasser aus dem Vulkan Katla.

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