Iceland Day 4

nach Husawik zur Walbeobachtung

Strecke: 227 km

Straßen: 846, 847, 848, 85

Húsavík  „Häuserbucht“ ist der größte Ort und Verwaltungssitz der isländischen Gemeinde Norðurþing und hat 2196 Einwohner. Der erste Wikinger, der sich nachgewiesenermaßen längere Zeit auf Island aufhielt - der Schwede Garðar Svavarson - überwinterte in Húsavik. Er benannte Island zunächst einmal nach sich, nämlich Garðarsholmur. Ein Denkmal bei der Húsavíker Schule erinnert an ihn.

Die Kirche von Húsavík stammt vom Anfang des letzten Jahrhunderts. Sie besitzt helle Holzwände und weiße Fensterumrahmungen und ist zudem etwas größer als die üblichen isländischen Landkirchen.

Von Húsavík aus kann man Walbeobachtungsfahrten unternehmen, bei denen man meist Buckelwale (aber auch Zwergwale, Schweinswale oder Blauwale) oder Delfine sieht.

Grenjaðarstaður ist eine Grassodenhaussiedlung im Norden Islands in der Gemeinde Þingeyjarsveit. Die Kirche wurde 1865 errichtet; über einem Tor hängen Kirchenglocken, die aus den Jahren 1663 und 1740 stammen.  Der Hof ist etwa 775 m² groß. Man kann die Räume des Hauses im Sommer, von Anfang Juni bis Ende August, besichtigen.  Auf einem Runenstein aus dem 15. Jahrhundert findet man eine Inschrift, die zum Gebet auffordert. Der Hof war bis 1949 bewohnt. 1958 wurde er als Museum eröffnet.

Bei Dimmuborgi =dunkle Städte oder dunkle Burgen handelt es sich um ein Lavafeld und die Überreste eines Lavasees östlich des Sees Mývatn in Island.  Es befindet sich in einer vulkanisch aktiven Region auf dem Gebiet des Vulkansystems Krafla, direkt östlich des Sees. Nordöstlich angrenzend liegt der Tuffring Hverfjall. Die bizarr geformten Steinformationen des Lavafelds erinnern an verfallene Ruinen von Burgen und Türmen. In der isländischen Mythologie wird Dimmuborgir als Unterkunftsort von Elfen und Trollen gesehen.

pers. Reisetagebuch





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