Invercargill

2009

Invercargill, offizielle Bezeichnung Invercargill City, auf Māori Waihōpai[3], ist eine Stadt und zugleich eigenständige Territorial Authority (Gebietskörperschaft) in der Southland Region im Süden der Südinsel von Neuseeland. Südlich des 46. Breitengrades gelegen, ist Invercargill die westlichste und südlichste Stadt Neuseelands und damit zugleich die südlichst gelegene Stadt des Commonwealth of Nations.
Im Jahr 1844 wurde die Region um Invercargill vom Landvermesser Frederick Tuckett als unbewohnbare Sumpfregion beschrieben, dennoch wurde das Gebiet den einheimischen Māori 1853 abgekauft. 1855 ließ sich mit dem Walfänger James Kelly der erste Siedler auf dem heutigen Stadtgebiet nieder, woraufhin eine erste Siedlung entstand. Nach ihm war die Ortschaft zunächst als Kelly’s Point bekannt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg florierte die Stadt, die Bevölkerung stieg von 27.000 auf über 40.000 im Jahr 1971 an. Nachdem die Stadt mit 53.868 Einwohnern 1983 noch einen Höchststand verzeichnete, begann der Abschwung und die Einwohnerzahl fiel auf 46.311 im Jahr 2011. Gründe dafür waren die schlechten landwirtschaftlichen Erträge und fehlende Industrie. Im Jahre 1989 wurde der Vorort Bluff in die Stadt eingegliedert. Im Jahre 2002 wurde die Zugverbindung nach Dunedin und Christchurch eingestellt. Seit 2006 steigt die Bevölkerung allerdings wieder an. befindlichen Leuchttürme Neuseelands gilt, wurde 1975 automatisiert und 1988 auf Solarenergie umgestellt.

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